Hinweis: Folgende Designerweiterungen sind für 1.1 nicht für Entwicklung und Testing vorgesehen:
Das Wertebereichs-Feld ist stets in zwei Unterelemente geteilt: Eines, das den Von- bzw. Startwert angibt und ein zweites was den Bis- bzw. Endwert angibt.
Es können folgenden Eingabe-/Auswahlfeldtypen vorkommen. Dabei müssen von- und bis-Feld jeweils dem gleichen Typen entsprechen:
Beispiele:
Die Feldbezeichnung sollte so kurz und präzise wie möglich formuliert sein. Sollte ein Label dennoch länger sein müssen, so bricht es um und wird mehrzeilig.
Je nach Einsatz kann das Wertebereich-Feld mit einem Hinweistext versehen sein. Es kann immer nur ein Hinweistext angezeigt werden, welcher für beide Feldteile gemeinsam gilt. Feldspezifische Hinweistexte können nicht vorkommen. Falls es sich bei dem Hinweistext um eine Formatvorgabe zur Eingabe handelt, so kann bei Bedarf zusätzlich ein fachlicher Hinweistext ergänzt werden. Dieser wird mit einem Gedankenstrich getrennt vor dem Formathinweis angezeigt: “[Fachlicher Hinweis] – TT.MM.JJJJ”. Beides (fachlicher Hinweis und Formathinweis) muss für beide Feldteile gelten.
Bei Wertebereichsfeldern des Inhaltstyps “Einzeiliges Eingabefeld” (sowohl für numerischem als auch für textuellen Inhalt) darf eine maximal erlaubte Zeichenzahl definiert sein - allerdings muss diese immer für beide Feldteile gleich sein. Ein Zeichenzähler wird bei Wertebereichsfeldern visuell nicht am Feld angezeigt – die begrenzte Zeichenzahl muss allerdings aus dem Hinweistext des Feldes hervorgehen. Falls an dem Wertebereichsfeld sowohl ein fachlicher Hinweis als auch einer zu Eingabeformat bzw. Zeichenlimit benötigt wird, so wird die Zeichenlimitierung mit einem Gedankenstrich getrennt dem fachlichen Hinweis nachgestellt. Explizite Formatbeispiele wie beispielsweise “TT.MM.JJJJ” oder “Wert zwischen 1 und 100 ohne Nachkommastellen” machen eine zusätzliche Nennung des Zeichenlimits obsolet.
Bei Erreichen der maximal erlaubten Zeichenzahl wird keine weitere Eingabe zugelassen. Bei jedem weiteren Tastenanschlag (keydown) ertönt ein akustisches Signal: Fehlerton (siehe akustische Signale).
Wenn keine maximale Zeichenzahl definiert ist und die eingegebene Zeichenanzahl das technisch definierte Zeichenlimit überschreitet, gilt das beim Einzeiligen Eingabefeld definierte Standardverhalten.
Pflichtfelder sind mit “*” (Sternchen”) nach dem Label des jeweiligen Einzelfeldes markiert (Beispiel: Bei Gültigkeitszeiträumen ist der Von-Wert eine Pflichteingabe, der Bis-Wert muss nicht befüllt werden). Bei Read-Only-Feldern gibt es keine visuelle Pflichtfeldauszeichnung, auch wenn diese im Backend ggf. als Pflichtfelder geprüft werden.
Handelt es sich bei Von- bzw. Bis-Wert nicht um ein Pflichtfeld und einer der Teile wird nicht befüllt, so gilt ein “unbegrenzt”. Fachlich ist zu entscheiden, welche Teile unbegrenzt belegt werden dürfen und die Pflichtfeldkennzeichnung ist entsprechend zu setzen, wenn ein Wert nicht leer bleiben darf. Es gilt:
Anwendungsbeispiele:
Im Read-Only-Zustand kann, wenn fachlich sinnvoll ein nicht befülltes Teilfeld mit Wörtern wie “Unbegrenzt” oder “Unbefristet” ersetzt werden. Ein nach unten unbegrenzter numerischer Wert kann im Read-Only-Zustand mit “0” ersetzt werden. (siehe Eingabe und Auswahlfelder: Read-Only-Felder).
Es ist auch möglich, dass nur ein Teil des Wertebereich-Felds editierbar ist, der andere Teil Read-Only dargestellt werden sowie den Status ReadOnly haben. In diesem Fall darf weiter ein Hinweistext unter dem Wertebereichsfeld stehen. Anwendungsbeispiele:
(Zur Werteeingabe selbst, möglichen Umformatierungen, Formeleingaben und Verhalten im Fehlerfall gelten die beim entsprechenden Element definierten Regeln: Datumsfeld / Einzeiliges Eingabefeld mit/ohne Einheit oder Einfach-Auswahlfeld)
Bei Erreichen der maximal erlaubten Zeichenzahl wird keine weitere Eingabe zugelassen. Bei jedem weiteren Tastenanschlag (keydown) ertönt ein akustisches Signal: Fehlermeldung (siehe Akustische Signale).
Bei fehlerhaften oder fehlenden Eingaben (siehe Formular: Ablauf Front-/Backend-Validierung) erscheint ein Ausrufezeichen-Icon mit erklärendem Text, dieses muss als Layoutgrafik deklariert werden. Gleichzeitig ertönt ein akustisches Signal: Fehlermeldung (siehe Akustische Signale)
Die Teilfelder müssen in Fehlermeldungen immer genannt und als “Von-Wert” und “Bis-Wert” referenziert werden. Handelt es sich bei dem Wertebereichsfeld jedoch um ein Datumsbereich, so werden die Felder “Von-Datum” und “Bis-Datum” genannt. (Siehe Formular: Fehlerbanner Schema Benennung)
Validierungsfehler sind wie folgt zu kennzeichnen:
Für Standardvalidierungsmeldungen für die beinhalteten Teilfelder siehe jeweiliges Eingabe- oder Auswahlelement.
Standardvalidierungsmeldungen für Cross-Validierung zwischen den zwei Feldern (wird erst geprüft, sobald die Einzelfelder fehlerfrei sind):
Standardmeldungen bei Cross-Validierung bei Datums-Wertebereichsfeldern:
Details zur Anwendung der Standardfehlermeldungen sind im Meldungskonzept beschrieben (siehe Meldungskonzept: Standard-Meldungen für Formular-Validierungsfehler). Bei anderen Fehlermeldungen sind die Formulierungsregeln für Meldungen zu beachten (siehe Meldungskonzept: Formulierungsregeln für Formular-Validierungsfehler).
Ab unter 380 Pixel Breite bricht das Wertebereichs-Feld um und Von- und Bis-Feld werden dann untereinander statt nebeneinander dargestellt.
Wird eines der beiden Feldteile fokussiert (egal ob mit Maus- oder Tastatur), so wird das Gesamt-Label immer mit dem fokussierten Teil-Label ausgelesen. Beispiele:
Betrifft eine Validierungsfehlermeldung nur einen der beiden Feldteile, so wird sie auch nur beim fokussieren des fehlerhaften Teilfeldes mit ausgelesen. Betrifft ein Validierungsfehler beide Feldteile (beispielsweise Cross-Validierung wie “Bis-Wert darf nicht vor Von-Wert liegen”), so wird die Fehlermeldung mit beiden Feldteilen verknüpft, also beim fokussieren beider Feldteile mit ausgelesen.