Noch nicht fertig geladene Daten werden in GeFa durch Ladezustände angezeigt. Diese enthalten jeweils eine rotierende Ladeanimation mit einem aussagekräftigen Alternativtext und entsprechendem Tooltip. Der Alternativtext sollte angeben, was an der Stelle gerade geladen wird.
Beispiele:
Der Ladezustand wird immer 200ms nach einer Nutzerinteraktion angezeigt, wenn das System bis dahin die angeforderte Aktion (Speichern, Suche, Tabellen aufrufen, Inhalte eines Reiters bei Reiterwechsel, etc.) nicht vollständig abgeschlossen hat.
Eine Ausnahme bildet die Zeicheneingabe bei Suchfeldern inkl. Comboboxen. Hier wird die Suche nach der Vorschlagsliste erst 400 ms nach der letzten Zeicheneingabe gestartet, um die Anzahl an Serverrequests nicht unnötig zu erhöhen. Nach dem versetzten Starten der Suche gelten wieder die 200 ms zur Rückmeldung des Ladezustands, wenn innerhalb dieser Zeit keine Ergebnisse angezeigt werden können.
Um bei der Benutzung von Screenreadern zu verhindern, dass zu viel Audionoise den Nutzenden beeinträchtigt, gelten für die Ausgabe des Screenreaders für die Ladezustände folgende Regeln:
Es sollte darauf geachtet werden, die Anzahl an Ladezuständen, die gleichzeitig auf einer Seite sichtbar sein können, möglichst gering zu halten (maximal 8 in Extremfall). Beispiel: Werden die Daten eines Formulars geladen, so wird ein einzige Ladeanimation für das ganze Formular angezeigt statt eine für jedes einzelne Formularfeld.